Ein Boden aus der Umgebung.
Beim Rückbau des Küchenbodens im Berghaus kamen unter den Tonplatten ältere Natursteinplatten zum Vorschein. Sie konnten bei der Sanierung nicht erhalten werden. Der Fund inspirierte jedoch die Materialisierung des neuen Bodens: Steine vom Steinenberg.

Ein Fund gibt die Richtung vor
Die Tonplatten waren direkt auf den alten Naturstein geklebt worden. Beim Rückbau mussten beide Schichten entfernt werden. Die vorgefundene Bauweise wollten wir dennoch aufnehmen und mit einem neuen Boden aus örtlichem Stein sorgfältig nachbauen.
Dafür suchten wir nach einem Unternehmen, das diese Arbeit ausführen konnte. Nach Gesprächen mit lokalen Betrieben fand sich eine spezialisierte Bodenlegerfirma mit einem erfahrenen Vorarbeiter. Gemeinsam besprachen wir den Ablauf und legten fest, welche Steine sich für den Boden eigneten.

Vom Gelände in die Küche
Die Steine wurden von Hand aus den umliegenden Wiesen und Hügeln zusammengetragen und für die Verarbeitung vorbereitet. Beim Verlegen wurde jede Platte einzeln auf die passende Höhe ausgerichtet. Erst nach dem Verfugen entstand daraus die zusammenhängende Bodenfläche.
Der neue Boden nimmt die Bauweise seines Vorgängers auf. Seine Steine stammen aus der Landschaft vor der Tür. So bleibt die Verbindung zwischen dem Haus und seiner Umgebung im Inneren spürbar.
